BETA

Supercomputer · Bundesliga

Spielt die Restsaison 10.000-mal durch und zeigt, wie oft jeder Klub gewinnt.

Daten werden geladen…

Was die Bundesliga-Tabelle über Europa und Klassenerhalt aussagt

18 Klubs und 34 Spieltage bedeuten zwölf mögliche Punkte weniger als in Spanien oder Italien. Bundesliga-Prognosen liegen deshalb von Natur aus in einem niedrigeren Bereich, und die Abstände zwischen den Klubs schrumpfen. Die ersten vier Plätze führen in die Ligaphase der Champions League, Rang fünf in die Europa League und Rang sechs in die Playoff-Runde der Conference League.

Am Tabellenende unterscheidet sich der deutsche Fußball. Nur der 17. und der 18. steigen direkt ab. Der 16. geht in die Relegation, ein Duell mit Hin- und Rückspiel gegen den Tabellendritten der 2. Bundesliga. Diese Spiele entstehen erst, wenn beide Ligen ihre Saison beendet haben, und liegen damit außerhalb dessen, was sich aus dem Spielplan simulieren lässt.

Bundesliga-Prognose: häufige Fragen

Wie viele Klubs steigen aus der Bundesliga ab?

Zwei direkt, die Mannschaften auf den Plätzen 17 und 18. Der Tabellensechzehnte bestreitet anschließend die Relegation mit Hin- und Rückspiel gegen den Dritten der 2. Bundesliga, der Sieger bekommt den letzten Platz im Oberhaus der kommenden Saison. Es können also bis zu drei Klubs die Liga verlassen.

Ist Platz 16 in der Bundesliga sicher?

Nein, und ein Abstieg ist er auch nicht. Es ist eine offene Position: Der Klub muss noch zwei K.-o.-Spiele gegen einen aufstiegswilligen Zweitligisten bestreiten. Ein prognostizierter 16. Platz ist eher ein Münzwurf als der Klassenerhalt, denn die Relegation wird erst nach dem Ende der Ligasaison entschieden.

Warum sind die Punktzahlen in der Bundesliga niedriger als in anderen Topligen?

Weil es nur 18 Klubs sind. Jede Mannschaft bestreitet 34 statt 38 Ligaspiele, es sind also 102 statt 114 Punkte zu holen. Meister wie Absteiger beenden die Saison mit Werten, die rund ein Zehntel unter denen ihrer Pendants in den Ligen mit 20 Teams liegen.

Wie funktioniert der Supercomputer?

Jedes ausstehende Spiel wird mit einem Poisson-Modell simuliert: Jeder Klub erhält aus seinen erzielten und kassierten Toren dieser Saison einen Angriffs- und einen Abwehrwert, und die erwarteten Tore einer Partie ergeben sich aus der Kombination des Angriffs der einen mit der Abwehr der anderen Seite, plus einem moderaten Heimvorteil.

Vor dem Anpfiff beginnt das Modell nicht bei null: Jeder Klub startet mit einer Vorab-Stärke aus der Vorjahresplatzierung und dem Marktwert seines Kaders, mit gekappten Extremen. Dieser Startwert gibt sein Gewicht nach und nach an echte Ergebnisse ab; ab etwa dem zehnten Spieltag zählen nur noch die tatsächlichen Tore.

Die Restsaison wird 10.000-mal in einem separaten Browser-Prozess gespielt, damit die Seite nie einfriert. Die Prozente für Titel, Top 4, Top 6 und Abstieg sind schlicht die Häufigkeit jedes Ausgangs in diesen 10.000 Saisons, und die Punktspanne deckt die mittleren 90 % der simulierten Endstände ab.

Was das Modell nicht kennt: Verletzungen, Transfers, Sanktionen, Europapokal-Termine, Motivation. Es nutzt Tore und nur Tore — deshalb ist es Beta.