Spielt die Restsaison 10.000-mal durch und zeigt, wie oft jeder Klub gewinnt.
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Ecuadors Liga endet nicht mehr mit einem Finale zwischen zwei Etappensiegern. 16 Klubs bestreiten eine Anfangsphase über 30 Spieltage, und diese Tabelle hat nur eine Aufgabe: die Klubs dreifach aufzuteilen. Die besten sechs kommen in ein Titel-Hexagonal, die Ränge sieben bis zehn in ein Cuadrangular um einen Sudamericana-Platz und die unteren sechs in ein Hexagonal um den Klassenerhalt.
Entsprechend ist die Prognose zu lesen. Platz eins in der Anfangsphase ist eine starke Position, aber keine Trophäe, denn der Meister wird im anschließenden Hexagonal ermittelt. Beim Abstieg gilt dasselbe: Die beiden Letzten der unteren Sechsergruppe gehen in die Serie B, absteigen können also überhaupt nur diese sechs.
Wie wird der ecuadorianische Meister 2026 ermittelt?
Über das Hexagonal der besten sechs im Anschluss an die Anfangsphase mit 30 Spieltagen, nicht über ein Finale zwischen zwei Etappensiegern. Das alte System aus zwei Phasen plus Finale ist Geschichte. Die sechs Qualifizierten spielen mit Hin- und Rückspiel gegeneinander, und wer diese Gruppe gewinnt, ist LigaPro-Meister.
Welche Teams können aus der LigaPro Serie A absteigen?
Nur die sechs Klubs, die die Anfangsphase auf den Plätzen 11 bis 16 beenden. Sie spielen ein eigenes Hexagonal, und die beiden Letzten daraus gehen in die Serie B. Platz zehn ist deshalb weit mehr wert als nur einen Rang, weil er das Abstiegsrisiko komplett beseitigt.
Was bedeuten die kontinentalen Spalten für einen ecuadorianischen Klub?
Libertadores und Sudamericana, nicht Champions League oder Europa League. Ecuadors kontinentale Startplätze werden im Titel-Hexagonal und im Cuadrangular der Ränge sieben bis zehn vergeben, nicht über die Tabelle nach 30 Spieltagen. Eine hohe prognostizierte Platzierung liest sich deshalb am besten als gute Chance, in die Gruppe zu kommen, in der diese Plätze fallen.
Jedes ausstehende Spiel wird mit einem Poisson-Modell simuliert: Jeder Klub erhält aus seinen erzielten und kassierten Toren dieser Saison einen Angriffs- und einen Abwehrwert, und die erwarteten Tore einer Partie ergeben sich aus der Kombination des Angriffs der einen mit der Abwehr der anderen Seite, plus einem moderaten Heimvorteil.
Vor dem Anpfiff beginnt das Modell nicht bei null: Jeder Klub startet mit einer Vorab-Stärke aus der Vorjahresplatzierung und dem Marktwert seines Kaders, mit gekappten Extremen. Dieser Startwert gibt sein Gewicht nach und nach an echte Ergebnisse ab; ab etwa dem zehnten Spieltag zählen nur noch die tatsächlichen Tore.
Die Restsaison wird 10.000-mal in einem separaten Browser-Prozess gespielt, damit die Seite nie einfriert. Die Prozente für Titel, Top 4, Top 6 und Abstieg sind schlicht die Häufigkeit jedes Ausgangs in diesen 10.000 Saisons, und die Punktspanne deckt die mittleren 90 % der simulierten Endstände ab.
Was das Modell nicht kennt: Verletzungen, Transfers, Sanktionen, Europapokal-Termine, Motivation. Es nutzt Tore und nur Tore — deshalb ist es Beta.