Spielt die Restsaison 10.000-mal durch und zeigt, wie oft jeder Klub gewinnt.
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In der League One hält man sich innerhalb der English Football League am schwersten. Vier ihrer 24 Klubs steigen jede Saison in die League Two ab, die größte Abstiegszone der vier obersten Spielklassen, sowohl in absoluten Zahlen als auch im Verhältnis zur Ligagröße. Zwei steigen direkt auf, die Ränge drei bis sechs spielen die Playoffs aus.
Als die EFL die Championship-Playoffs für 2026/27 erweiterte, beließ sie die der League One bei vier Klubs: Platz sechs bleibt der letzte Aufstiegsrang, Platz sieben bringt nichts. Über 46 Spiele, ohne europäische oder Pokal-Qualifikation, reduziert sich die Tabelle für jeden Klub auf drei Fragen: aufgestiegen, gerettet oder abgestiegen.
Wie viele Teams steigen aus der League One ab?
Vier, allesamt in die League Two. Anteilig ist das die breiteste Abstiegszone der vier obersten englischen Spielklassen, und genau deshalb zeigen Klubs, die hier auf Rang 15 oder 16 prognostiziert werden, bis tief in die Saison hinein eine Abstiegswahrscheinlichkeit deutlich über null.
Wurden die Playoffs der League One erweitert wie die der Championship?
Nein. Als die EFL den Wechsel der Championship zu sechs Playoff-Klubs ab 2026/27 bestätigte, erklärte sie, es gebe keine Pläne für Änderungen in der League One oder League Two. Beide behalten das Format mit vier Teams von Rang drei bis sechs, Halbfinals über zwei Spiele und einem Finale in Wembley.
Wie viele Punkte braucht man hier für den Aufstieg?
Das Modell nennt bewusst eine Spanne statt einer Zielmarke. In einer Liga mit 24 Klubs, in der jeder zweimal gegen jeden spielt, schwanken die Aufstiegspunktzahlen von Saison zu Saison erheblich. Der Mittelwert einer Prognose liest sich deshalb am besten neben den Prozentwerten für den direkten Aufstieg und die Playoffs.
Jedes ausstehende Spiel wird mit einem Poisson-Modell simuliert: Jeder Klub erhält aus seinen erzielten und kassierten Toren dieser Saison einen Angriffs- und einen Abwehrwert, und die erwarteten Tore einer Partie ergeben sich aus der Kombination des Angriffs der einen mit der Abwehr der anderen Seite, plus einem moderaten Heimvorteil.
Vor dem Anpfiff beginnt das Modell nicht bei null: Jeder Klub startet mit einer Vorab-Stärke aus der Vorjahresplatzierung und dem Marktwert seines Kaders, mit gekappten Extremen. Dieser Startwert gibt sein Gewicht nach und nach an echte Ergebnisse ab; ab etwa dem zehnten Spieltag zählen nur noch die tatsächlichen Tore.
Die Restsaison wird 10.000-mal in einem separaten Browser-Prozess gespielt, damit die Seite nie einfriert. Die Prozente für Titel, Top 4, Top 6 und Abstieg sind schlicht die Häufigkeit jedes Ausgangs in diesen 10.000 Saisons, und die Punktspanne deckt die mittleren 90 % der simulierten Endstände ab.
Was das Modell nicht kennt: Verletzungen, Transfers, Sanktionen, Europapokal-Termine, Motivation. Es nutzt Tore und nur Tore — deshalb ist es Beta.