Spielt die Restsaison 10.000-mal durch und zeigt, wie oft jeder Klub gewinnt.
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Die League Two ist die einzige Liga der English Football League, die drei Klubs direkt hochschickt. Die Ränge vier bis sieben spielen anschließend den vierten und letzten Aufstiegsplatz aus, was die Top-6-Marke hier etwas irreführend macht: Rang sieben liegt noch im Aufstiegsbild, und Platz sechs bringt für sich genommen keine besondere Belohnung.
Am anderen Ende steigen nur zwei Klubs ab, aber sie verlassen die EFL komplett Richtung National League, statt innerhalb desselben Wettbewerbs eine Stufe tiefer zu rutschen. Der Austausch läuft in beide Richtungen: Der Meister der National League und deren Playoff-Sieger kommen hoch. Die Einsätze sind asymmetrisch, und genau darauf ist die Prognose gebaut.
Wie viele Teams steigen aus der League Two auf?
Insgesamt vier. Die ersten drei steigen direkt auf, als einzige Liga der EFL schickt sie drei Teams direkt hoch, und die Ränge vier bis sieben spielen anschließend in den Playoffs den letzten Platz aus, mit Halbfinals über zwei Spiele und einem Finale in Wembley.
Warum gibt es nur zwei Abstiegsplätze?
Der Austausch mit der National League ist auf je zwei Klubs begrenzt: Die letzten beiden verlassen die EFL, der Meister der National League und deren Playoff-Sieger ersetzen sie. Die schmalere Zone sorgt dafür, dass die Wahrscheinlichkeiten für den Klassenerhalt auf dieser Seite schneller steigen als in den Ligen darüber.
Macht eine Saison mit 46 Spielen die Prognose genauer?
Stabiler, aber nicht zwangsläufig eindeutiger. Lange Saisons in eng beieinanderliegenden Ligen erzeugen Trauben von Klubs mit nahezu identischen Prognosen, sodass zwei Punkte Unterschied fünf Plätze auf einmal umsortieren können. Deshalb ist die Spanne um jede Punktzahl genauso aufschlussreich wie die Punktzahl selbst.
Jedes ausstehende Spiel wird mit einem Poisson-Modell simuliert: Jeder Klub erhält aus seinen erzielten und kassierten Toren dieser Saison einen Angriffs- und einen Abwehrwert, und die erwarteten Tore einer Partie ergeben sich aus der Kombination des Angriffs der einen mit der Abwehr der anderen Seite, plus einem moderaten Heimvorteil.
Vor dem Anpfiff beginnt das Modell nicht bei null: Jeder Klub startet mit einer Vorab-Stärke aus der Vorjahresplatzierung und dem Marktwert seines Kaders, mit gekappten Extremen. Dieser Startwert gibt sein Gewicht nach und nach an echte Ergebnisse ab; ab etwa dem zehnten Spieltag zählen nur noch die tatsächlichen Tore.
Die Restsaison wird 10.000-mal in einem separaten Browser-Prozess gespielt, damit die Seite nie einfriert. Die Prozente für Titel, Top 4, Top 6 und Abstieg sind schlicht die Häufigkeit jedes Ausgangs in diesen 10.000 Saisons, und die Punktspanne deckt die mittleren 90 % der simulierten Endstände ab.
Was das Modell nicht kennt: Verletzungen, Transfers, Sanktionen, Europapokal-Termine, Motivation. Es nutzt Tore und nur Tore — deshalb ist es Beta.