Spielt die Restsaison 10.000-mal durch und zeigt, wie oft jeder Klub gewinnt.
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Die höchste französische Frauenliga entscheidet ihren Titel in einem Playoff. Zwölf Klubs bestreiten ab dem ersten September-Wochenende 22 Spieltage, die besten vier treffen sich dann Mitte Mai im Halbfinale und Anfang Juni im Finale. Der Sieg in der regulären Saison bringt die beste Setzung und sonst nichts, weshalb diese Seite Platz 1 ausweist.
Die Grenze nach vier Plätzen prägt damit die Saison, und sie liegt nah an der Europa-Grenze, denn es geht um drei kontinentale Startplätze. Am anderen Ende steigen zwei der zwölf in die Seconde Ligue ab, ein Sechstel der Liga, und in einer Saison mit 22 Spielen bleibt da sehr wenig Spielraum.
Wie wird der französische Meister im Frauenfußball ermittelt?
In einem Playoff der besten vier aus der regulären Saison über 22 Spieltage. Die Halbfinals sind für den 15. und 16. Mai 2027 angesetzt, das Finale für den 4. oder 5. Juni. Der Sieg in der regulären Saison bringt nicht den Titel, und genau deshalb steht in der ersten Spalte hier Platz 1.
Wie viele Klubs steigen aus der Première Ligue ab?
Zwei, aus einer Liga mit zwölf Teams, hinunter in die Seconde Ligue. Bei nur 22 Spieltagen bleibt deutlich weniger Zeit, sich von einer schwachen Serie zu erholen, als in einer Liga mit 34 oder 38 Partien, die Abstiegswahrscheinlichkeiten auf dieser Seite bewegen sich deshalb schon nach wenigen Ergebnissen stark.
Zählt Platz eins in der regulären Saison überhaupt etwas?
Er sichert die beste Setzung fürs Halbfinale und stellt einen Klub ganz vorn in die Reihe für Frankreichs drei Europapokalplätze, die Meisterschaft ist er aber nicht. Wer die reguläre Saison anführt, muss im Mai trotzdem erst ein Halbfinale und dann Anfang Juni das Finale gewinnen, um die Trophäe zu heben.
Jedes ausstehende Spiel wird mit einem Poisson-Modell simuliert: Jeder Klub erhält aus seinen erzielten und kassierten Toren dieser Saison einen Angriffs- und einen Abwehrwert, und die erwarteten Tore einer Partie ergeben sich aus der Kombination des Angriffs der einen mit der Abwehr der anderen Seite, plus einem moderaten Heimvorteil.
Vor dem Anpfiff beginnt das Modell nicht bei null: Jeder Klub startet mit einer Vorab-Stärke aus der Vorjahresplatzierung und dem Marktwert seines Kaders, mit gekappten Extremen. Dieser Startwert gibt sein Gewicht nach und nach an echte Ergebnisse ab; ab etwa dem zehnten Spieltag zählen nur noch die tatsächlichen Tore.
Die Restsaison wird 10.000-mal in einem separaten Browser-Prozess gespielt, damit die Seite nie einfriert. Die Prozente für Titel, Top 4, Top 6 und Abstieg sind schlicht die Häufigkeit jedes Ausgangs in diesen 10.000 Saisons, und die Punktspanne deckt die mittleren 90 % der simulierten Endstände ab.
Was das Modell nicht kennt: Verletzungen, Transfers, Sanktionen, Europapokal-Termine, Motivation. Es nutzt Tore und nur Tore — deshalb ist es Beta.