Spielt die Restsaison 10.000-mal durch und zeigt, wie oft jeder Klub gewinnt.
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Frankreich spielt seit 2023/24 mit 18 Erstligisten, was die Saison auf 34 Spiele kürzt und jedes einzelne Ergebnis etwas schwerer wiegen lässt. Die ersten vier bilden die Champions-League-Zone, Rang fünf und sechs bringen Plätze in Europa League und Conference League, und auch der Sieger der Coupe de France bekommt ein Europapokal-Ticket.
Beim Abstieg gibt es keine saubere Antwort in zwei Zeilen. Der 17. und der 18. gehen direkt in die Ligue 2, doch der 16. muss nach dem letzten Spieltag in ein Relegationsduell gegen einen Zweitligisten. Ein prognostizierter 16. Platz ist deshalb eine offene Frage und kein Urteil in die eine oder andere Richtung.
Wie viele Teams steigen aus der Ligue 1 ab?
Zwei steigen direkt ab, die Klubs auf den Plätzen 17 und 18. Zusätzlich muss der 16. in ein Playoff gegen einen Ligue-2-Klub um den letzten Platz für die kommende Saison, ein drittes Team kann seinen Erstliga-Status also noch verlieren.
Wie viele Spiele hat eine Ligue-1-Saison?
34. Die Ligue 1 verkleinerte sich zur Saison 2023/24 von 20 auf 18 Klubs und strich damit vier Partien pro Team. Vergleiche mit älteren Punktzahlen der Ligue 1 führen deshalb in die Irre: Eine Meisterausbeute in der Ära mit 18 Klubs liegt naturgemäß niedriger als in den Jahren mit 20.
Reicht in Frankreich Platz vier für die Champions League?
Nach der aktuellen französischen Zuteilung ja: Die ersten vier erreichen alle die Champions League. Rang fünf und sechs sind die Plätze für Europa League und Conference League, und ein Sieg in der Coupe de France durch einen Klub außerhalb dieser Ränge schiebt die über die Liga vergebene Trennlinie einen Platz nach oben.
Jedes ausstehende Spiel wird mit einem Poisson-Modell simuliert: Jeder Klub erhält aus seinen erzielten und kassierten Toren dieser Saison einen Angriffs- und einen Abwehrwert, und die erwarteten Tore einer Partie ergeben sich aus der Kombination des Angriffs der einen mit der Abwehr der anderen Seite, plus einem moderaten Heimvorteil.
Vor dem Anpfiff beginnt das Modell nicht bei null: Jeder Klub startet mit einer Vorab-Stärke aus der Vorjahresplatzierung und dem Marktwert seines Kaders, mit gekappten Extremen. Dieser Startwert gibt sein Gewicht nach und nach an echte Ergebnisse ab; ab etwa dem zehnten Spieltag zählen nur noch die tatsächlichen Tore.
Die Restsaison wird 10.000-mal in einem separaten Browser-Prozess gespielt, damit die Seite nie einfriert. Die Prozente für Titel, Top 4, Top 6 und Abstieg sind schlicht die Häufigkeit jedes Ausgangs in diesen 10.000 Saisons, und die Punktspanne deckt die mittleren 90 % der simulierten Endstände ab.
Was das Modell nicht kennt: Verletzungen, Transfers, Sanktionen, Europapokal-Termine, Motivation. Es nutzt Tore und nur Tore — deshalb ist es Beta.